Jingoba Electric

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Michael Wlochinski

Diese Seite befaßt sich ausschließlich mit Elektronischer Musik des Mönchengladbacher Hobbymusikers Michael Wlochinski sowie Beobachtungen in der Szene dieses Musikgenres.

Fotos sind – wenn nicht anders vermerkt – von Michael Wlochinski erstellt.

Kontakt:
michael(at)jingoba.de

Man schrieb das Jahr 2016. Die Staubschicht auf meinem alten Yamaha AN1X Synthesizer war so dick, dass etwas passieren musste.

Doch der Reihe nach.

Fast 30 Jahre nach dem ersten Versuch, mit ein paar Jungs unter dem Namen “Elektroschock” Elektronische Musik zu machen, war der Virus wieder ausgebrochen.

Mein Soul Mate Thomas Machoczek machte den Anfang. Er besorgte sich eine KORG Electribe 2 und begann, wieder Elektronische Musik zu machen.
Das macht er auch noch heute unter dem Namen Inter:pol.

Ich hatte noch meinen Yamaha AN1X und einen M-Audio Venom, die ich beide noch nicht annähernd ausgereizt hatte. Dann kam ein kleines modulares Spielzeug namens BASTL Kastle auf den Markt und ich konnte nicht widerstehen. Mit den Mitteln, die ich hatte, baute ich den Track „Sermon“ und ich gab mir den Namen Jingoba Electric, in Anlehnung an meinen alten Hero Carlos Santana und seinen Song „Jingo“.

Wirklich umwerfend war die Tatsache, dass sich der Markt an Instrumenten und Zubehör extrem vergrößert hat, die Geräte kleiner und damit transportabler geworden sind und deutlich erschwinglicher sind als in den 1980ern.

Das genaue Genre ist nicht festgelegt, aber die Herkunft aus der “klassischen” europäischen Elektromusik von Jean Michel Jarre, der Düsseldorfer und der Berliner Schule lässt sich nicht verleugnen.

Die Erde drehte sich weiter und erschuf Stile wie Ambient, Acid, Techno und House, welche ich auch gerne mag. Nichts muss, alles kann.

Seit 2017 gibt es eine informelle Zusammenkunft mit dem Namen „Electric Cafe“ (s. Links). Hier durfte ich neue tolle Leute und Musiken kennenlernen und auch selber performen, was wir früher eher selten gemacht haben.

Leider macht uns Musikern (und auch anderen Künstlern sowie den Menschen, die mit Veranstaltungen zu tun haben) die COVID-19-Pandemie mit ihren Beschränkungen sehr zu schaffen. Seit März 2020 ruht quasi jeder Veranstaltungsbetrieb.

Ich als Hobbymusiker bin natürlich nicht so hart getroffen wie die Profi-Künstler. Aber dennoch fehlt mir der Austausch mit Musikern und Zuhörern. Hoffen wir, dass es im Jahr 2021 wieder mit neuem Mut losgeht!