Podcast mit Jingoba Electric

Der Oberhausener Podcaster und Musiker Georg Partes hat mich im Rahmen des (leider nun nicht stattfindenden) „Lockdown“-Events zu einem Künstlergespräch eingeladen.

Was wir uns zu erzählen hatten, könnt Ihr nun in der neuen Episode seines „Wortwechsel mit Künstlern“ hören.

Mir hat das (manchmal nicht ganz ernste) Gespräch viel Spaß gemacht, aber hört selbst.

https://www.podcast.de/…/505155127/11+-+Jingoba+Electric/

Lockdown light

Eigentlich war für den 31.10. und 01.11.2020 im Oberhausener Zentrum Altenberg ein Event geplant, bei dem Künstler Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Corona-Lockdown vorstellen sollten.

Bei diesem „Lockdown“-Event wäre ich als Jingoba Electric auch aufgetreten.

Leider wurde, bedingt durch die rasant steigenden Infektionszahlen, das Event abgesagt.

Da das Event „irgendwann“ doch stattfinden soll und bis dahin kleinere Zwischergebnisse im Netz präsentiert werden sollen, kann ich hin und wieder einen Blick in die Facebook-Gruppe „LOCKDOWN. künstlerische Auswertungen einer Grenzerfahrung“ empfehlen.

Weitere Planung

Da der us-amerikanische Anbieter von CDs nun nur noch innerhalb der Vereinigten Staaten ausliefert, habe ich nach einer Alternative gesucht und auch gefunden.

Geplant ist die Veröffentlichung meiner Compilation nun für Anfang bis Mitte September, gleichzeitig als digitales Album über Bandcamp.

Die Tracklist steht schon, sie wird 13 Stücke aus den letzten drei Jahren enthalten. Das Artwork ist auch von mir und schon fertig 😎

Jingoba Electric nun auch auf Bandcamp

Wie schon im vergangenen Beitrag geschrieben, habe ich nun ein Bandcamp-Konto eröffnet.

Dort wird zukünftig meine Musik zu hören und zu erwerben sein.

Soundcloud nutze ich dann nur noch als Speicherort für alternative Versionen oder Musik, die ich anderweitig nicht veröffentlichen will bzw. kann.

Meine Bandcamp-Seite findest du hier .

Lebenszeichen in pandemischen Zeiten

Seit März hält uns die Corona-Epidemie in Atem und brachte Veränderungen für uns alle.

Das kulturelle Leben ist bis auf ein paar Ausnahmen komplett zum Erliegen gekommen. Für die Künstler, deren Kunst auch Broterwerb ist, sind schlechte Zeiten angebrochen. Man kann nur hoffen, dass sie überleben können.

Es zeigt sich erneut, dass die Kultur der Politik wenig wert ist. In guten Zeiten schmückt man sich mit ihr, in schlechten Zeiten ist man nicht bereit, dafür Geld auszugeben. Stattdessen überlegt man ernsthaft, Konzerne zu stützen, die aber trotzdem nicht auf eine Dividenden-Ausschüttung verzichten. Oder überlegt, ob man Schalke 04 nach dem Tönnies-Desaster pampert. Bei allem weit gehenden Verständnis eines Kindes des Ruhrgebiets, welches auch nicht an Fussball vorbeigekommen ist: muss man wirklich ein Unternehmen stützen, dessen Akteure auf dem Platz unvorstellbare Summen kassieren? Ich denke nicht.

Genug abgeschweift.

Die allseits beliebten Termine des Electric Cafés sind natürlich auch ausgefallen und es sieht derzeit nicht danach aus, als seien die in der nächsten Zeit wieder zu erwarten. Als Hobby-Musiker fehlt mir persönlich dann ein bisschen die Motivation, Musik zu machen. Sicher, es gab einige schöne gestreamte Online-Konzerte, aber das Verlangen nach Nähe zu Hörern und Mitmusikern ist bei mir schon recht groß.

Ja, meine „To-Do-Liste“ mit Dingen,, die ich immer schon mal versuchen und aufnehmen möchte, ist immer noch lang.

Damit ich aber nicht völlig in der Grube des Nichtstun versinke, habe ich beschlossen, im Spätsommer oder Herbst ein Album herauszubringen. Es wird eine Kompilation aus Stücken der vergangenen drei Jahre sein und eine Inventur dessen, was ich gemacht habe. Lo-Fi-Elektronik eben.

Dazu wird es denn auch ein Bandcamp-Konto geben, auf denen ich meine Machwerke zu äußerst moderaten Preisen anbieten werde.

Und dann wird es weitergehen!

„Es wird immer weitergehen, Musik als Träger von Ideen“
Music Non Stop, Kraftwerk

Live im Makroscope

Am 18.01.2020 hatte ich seit langer Zeit mal wieder die Gelegenheit, live zu performen, und zwar im „Makroscope“ in Mülheim.

Dort hat das „Electric Café“ ja nun ein neues Zuhause gefunden.

Ich muss sagen, dass ich ein wenig eingerostet war, was sich auch an einigen Verspielern festmachte. Aber ich hatte eine menge Spaß und – wie man mir versicherte – das Publikum auch.

Es gibt ein Youtube-Video mit etwas minderer Soundqualität, aber die Atmo kommt rüber.

Ich begann mit einem Stück, welches ich dem historischen Ruhgebiet gewidmet habe, „Montan 1959“, gefolgt vo drei weiteren Stücken, für die ich noch keinen Titel habe und die ich vermutlich nochmal im „Studio“ einspielen“ werde.

Neue Location

Nachdem das Kreativquartier Eisenheim e.V. seinen Fokus auf museale Dinge geändert hat und die alte Schreinerei aufgegeben hat, stand vor der Zukunft des Electric Café Ruhr wieder ein großes Fragezeichen.

Erfreulicherweise nur von kurzer Dauer, denn mit dem Makroscope , Zentrum für Kunst und Technik, in Mülheim an der Ruhr scheinen wir eine neue Bleibe gefunden zu haben.

Das Electric Café Ruhr am 12.10.2019 war jedenfalls ein guter Start in dieser Location.

Die „spirituelle Nähe“ zu diesem Museum ist unübersehbar – viele elektronische Basteleien im ausiovisuellen Bereich zeugen von einem gewissen Nerd-Faktor – eine Eigenschaft, die auf Elektromusiker gleichermaßen zutrifft.

Ich habe als Jingoba Electric zwar keine Performance gehabt, da meine Vorbereitungen mal wieder durch externe Gründe ins Stocken geraten waren. Dafür führte ich als Host durch den Abend und konnte mich auf diese Weise nützlich machen.

Alle freuen sich nun auf den 18.01.2020, wenn im Makroscope wieder Strom in der Tapete ist.

…leider doch nicht!

Nach einem Blick in meinen Kalender und reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, nicht am 03.August 2019 beim Electric Café Ruhr² zu performen.

Im Moment gibt es ein paar widrige Umstände, die mir wenig Zeit zur Vorbereitung lassen.

Es kommen auch wieder andere Zeiten!